Sardinien besitzt eine fast zweitausend km lange Küste und circa 250 Strände, und einer ist schöner als der andere. Es fehlt ihm auch nicht an feinen weißen Sandstränden, die einen an die Karibik erinnern.
Unsere subjektive Liste der schönsten Strände auf Sardinien:
- La Pelosa


An der nordwestlichen Spitze Sardiniens, in der Gemeinde von Stintino liegt dieser Puderzuckerstrand mit kristallklarem, hellblauem Wasser und mit einem schönen Ausblick auf die Inseln Piana und Asinara. Das flach abfallende Gewässer macht den Strand auch für Familien mit Kleinkindern sehr beliebt. Daher ist es kein Wunder, dass der La Pelosa trotz der immer komplizierter werdenden Online-Buchung (3,5€) jeden Tag von Juni bis Ende September voll ist. Unseren Tagesausflug zum Strand La Pelosa (10.) findest du hier.
- Cala Goloritzé


An der Ostküste, im Golfo di Orosei, finden wir die Bucht von Cala Goloritzé. Feinste weiße Kieselsteine, transparentes hellblaues Meereswasser und hohe Felsen machen diese kleine Bucht zu einem besonderen Naturwunder der Insel. Cala Goloritzé kann entweder mit dem Boot oder zu Fuß erreicht werden. Für Naturliebhaber und Aktivurlauber lohnt es sich an den Strand zu wandern. Für die zweistündige Wanderung (nur hin) zahlt man seit 2016 eine Gebühr von 7€.
- Cala Coticcio


Auf Caprera, der zweitgrößten Insel des La Maddalena Archipels, finden wir diese winzige Bucht mit weißem Sand und kristallklarem Wasser. Cala Coticcio, oft als Klein-Tahiti bezeichnet, ist nur mit dem Boot oder auf einem Wanderweg erreichbar. Die zweistündige Wanderung (hin und zurück) ist allerdingst nicht mehr so einfach realisierbar wie früher. Der Strand ist seit ein paar Jahren kostenpflichtig (3 €) und dazu kommt noch eine nicht fest definierte Gebühr für den Guide, der die Touristen an die Bucht Cala Coticcio begleitet.
- La Cinta


Der lange weiße Sandstrand befindet sich in San Teodoro, im nordöstlichen Teil Sardiniens. San Teodoro ist zu Recht ein sehr beliebter Urlaubsort. La Cinta hat flach abfallendes transparentes Wasser und ist somit auch perfekt für den Familienurlaub geeignet. Dieser Traumstrand ist sehr weitläufig, circa 5 km lang, aber bis man eine ruhige Ecke zum Sonnen findet oder einen gemütlichen Spaziergang machen kann, muss man bis Oktober warten. Die Tavolara Insel im Hintergrund steigert die Schönheit der Landschaft. Nicht zu reden von der Lagune hinter dem Strand, in der Flamingos heimisch sind.
In der Nähe von „La Cinta“ befinden sich noch weitere „schönste Strände“ Sardiniens, wie Cala Brandinchi e Lu Impostu.
- Porto Pino


Eine der Perlen der Südwestküste ist dieser weitläufige weiße Sandstrand. Zur Gemeinde Sant’ Anna Arresi gehört der ebenfalls Porto Pino genannte Urlaubsort, der kein richtiges Stadtzentrum hat und alle fahren ausschließlich wegen des Strandes nach Porto Pino. Der ungefähr 4 km lange Strand kann in drei Küstenabschnitte geteilt werden. Der erste ist mit guter Infrastruktur versehen, daher sind hier die meisten Touristen. Die Mitte des Strandes ist schon weniger besucht und im letzten Abschnitt findet man eine malerische Landschaft mit weißen Dünen und viel weniger Touristen, da man auch bis zur nächsten Bar mehrere hundert Meter gehen muss.